Ein herrlicher Sonnentag war der Sonntag, der 22. März 2026 - Flugwetter. Viel
windiger als in Bochum bei meiner Abfahrt war es auf dem Flugplatz EDLB Borkenberge bei
meinem Start und die ersten Meter beutelte mich auch die eine oder andere starke
thermische Ablösung ordentlich durch, das Querruder war einige Male auf Anschlag.
Ab einer Höhe von 500 Metern wurde es aber dann viel ruhiger.
Die St.-Dionysius-Kirche in Seppenrade lag auf meinem Weg. Ich wollte zur
St.-Sebastian-Kirche nach Amelsbüren fliegen und schauen, ob diese noch
eingerüstet ist oder ob die Arbeiten inzwischen abgeschlossen sind.
Mein Weg ging weiter zum Dortmund-Ems-Kanal bei Lüdinghausen.
Ab und zu hatte ich Böen in der Luft, alles in allem war es aber ein ruhiger Flug. Die Brücke der Seppenrader Straße sah wunderbar aus der Luft aus.
Weiter ging es über Lüdinghausen, auch der Kreisverkehr der B58 mit der
Selmer Straße gefiel mir gut.
Über Ottmarsbocholt und an der St.-Urban-Kirche vorbei ging mein Weg weiter. Der Wind
aus östlicher Richtung blies mit mindestens 30 km/h, ich bewegte mich teilweise mit weniger als 50 km/h über das Land.
Auch in Ottmarsbocholt gibt es an der Aschberger Straße einen interessanten Kreisverkehr.
Ziel erreicht, die St.-Sebastian-Kirche in Amelsbüren. Und das Gerüst ist weg!
Über den hl. Sebastian muss ich dringend mal einen Film machen, letztes Jahr war ich in Rom in den St.-Sebastian-Katakomben und habe mich dort zum ersten Mal mit diesem Heiligen auseinander gesetzt:
Der Legende nach war Sebastian Hauptmann der Prätorianergarde unter Kaiser Diokletian. Er nutzte seine hohe Position heimlich, um verfolgten Christen beizustehen und sie in ihrem Glauben zu stärken. Als sein christlicher Glaube entdeckt wurde, verurteilte ihn der Kaiser zum Tode.
Aber mehr möchte ich hier gar nicht schreiben über den hl. Sebastian, sonst schaut
ja niemand mehr den Film, wenn er dann fertig ist...
Direkt hinter der Brücke der A1 über den Dortmund-Ems-Kanal beginnt die Baustelle, die
schon so manchen Stau erzeugt hat.
Kurz vor Senden liegt der Hafen des Yachtclubs Tomberge e.V. Schön sah er aus aus der Luft.
An dieser Stelle flog ich nun schon eine Zeit lang mit dem Wind und erreichte
Geschwindigkeiten von über 110 km/h, der Wind konnte also tatsächlich mit etwa 30 km/h
aus östlicher Richtung eingestuft werden.
Landen wollte ich noch nicht, zu schön war es in der Luft. Also flog ich noch etwas in
nordwestlicher Richtung weiter. Über dem Dülmener Ortsteil Karthaus flog ich
an der St.-Jakobus-Kirche vorbei.
Bis zur St.-Agatha-Kirche in Rorup flog ich, drehte dort einen Kreis über den Ort und
begab mich auf den Rückflug.
In Dülmen freue ich mich immer wieder über die Wohnanlage am Tiberberg. Wunderbar als
Unendlich-Zeichen sind hier die Straßenzüge angelegt.
Nach einer Flugzeit von etwas über einer Stunde landete ich wieder gut und sicher auf
dem Flugplatz EDLB Borkenberge. Ein sehr schöner Flug war es!