Mark und seine Uli Rebell


Ein sonniger und windstiller Tag war der 4. März 2026, also fast bestes Flugwetter. Fast, denn der Hochnebel war gut sichtbar. Mit Fernsicht war nicht zu rechnen.

Dafür traf ich am Platz auf Mark, der mit seiner Uli Rebell auch gerade starten wollte. Also flogen wir ein Stück zusammen und ich konnte endlich mal wieder Photos von einer anderen Uli Rebell machen.

Ich bin ja doch ein wenig neidisch, dass Mark das Flugzeug mit der Produktionsnummer 13 hat. Meins hat die Produktionsnummer 3. Welche von beiden ist nun die bessere Zahl?

Versteht das jemand, der nicht katholisch ist? Ich glaube nicht. Also hier die Erklärung: Dreifaltigkeit, 1 Gott in 3 Personen. Oder: Jesus + die 12 Apostel = 13; 13 also als die Vollzahl der Kirche. Oder: Die Marienerscheinungen von Fatima geschahen jeweils am 13. des Monats, die 13 ist die Zahl Mariens. Oder: ...

Während der moderne Mensch bei der 13 nervös wird, erfreut sich der Katholik an dieser Zahl, die viel theologische Gesellschaft hat. Übrigens habe ich die 13 seit vielen Jahren immer wieder und besonders gerne auf Nummernschildern von Autos - unfallfrei! Dagegen die 3: Dreifaltigkeit Gottes! Was kann darüber sein?


Mark flog neben mir. Und meine Kamera an meiner Uli Rebell nimmt auf, wie ich ein Photo von Mark in seiner Uli Rebell mache.


Ungefähr an der Schlieker-Brücke über den Dortmund-Ems-Kanal, also etwas nordöstlich von Olfen, trennten sich unsere Wege.

Ich mag diese Brücke besonders gerne, weil direkt dahinter das Sperrtor ist, das dringend gebraucht wird, sollte der Kanal mal undicht werden. Sperrtore, die an vielen Stellen entlang des Kanals erbaut wurden, sind dafür da, dass nicht der ganze Kanal leer läuft im Falle einer Undichtigkeit; Kanäle sind manchmal eben auch höher gelegen als das umgebende Land. Und wenn dann auch noch ein Lastkahn an dieser Stelle ist...


Mit einer brauchbaren Zoom-Festbrennweite kann man dann aber immer noch ein schönes Abschiedsphoto machen.

Das nebenstehende und unbearbeitete Photo zeigt sehr gut, wie neblig es in Wirklichkeit war. Die Software hatte viel zu rechnen, um die anderen Photos dieses Flugberichtes halbwegs ansehbar zu machen.


An der Stelle, an der der Dortmund-Ems-Kanal über die Stever führt, fuhr auch gerade ein Lastkahn. Ich liebe solche Photos.

Hier haben wir eine dieser typischen Stellen, an der der Kanal höher gelegen ist als das umgebende Land.


Schloss Sandfort lag schön in der Sonne...


...und auch die Brücke der Tüllinghofer Straße über die Stever zwischen Lüdinghausen und Selm war einfach nur photographierenswert.


Die Wasserburg Vischering photographierte ich auch noch, dann trat ich meinen Rückflug an. Es war doch noch etwas kalt in der Luft. Nach 45 Minuten landete ich wieder.


Weil es so schön ist, zum Abschluß dieses Flugberichtes noch ein Photo von Mark und seiner Uli Rebell.