Entstaubungsflug mit Reaktivierungs-Manöver


Fliegerisch war dieses Jahr noch nicht besonders gut, es war kalt, windig und regnerisch - wir sind eben in der Phase der globalen Erwärmung. Und an den wenigen fliegbaren Tagen hatte ich dann keine Möglichkeit zum Flugplatz zu fahren. Am 22. Mai 2026 aber war es mal wieder soweit, ich kam in die Luft.

Auf dem nebenstehenden Bild landet Mark gerade seine Uli Rebell.


Dass aus dem Vorhaben eines kurzen Rundfluges dann ein 76 Minuten Unterfangen werden würde, konnte ich bei meinem Start noch nicht ahnen.

Über den Dortmund-Ems-Kanal führte mich mein Flugweg. An einer Stelle führt die B236 unter dem Kanal durch. Und wenn dann auch noch ein Lastkahn auf dem Kanal fährt, dann muss man ein Photo machen.


Etwas weiter südlich lieferten sich drei Boote ein Wettrennen. Ich bin fast sicher, dass der Kahn gewonnen hat...


Auch an der Schleuse Ahsen des Wesel-Datteln-Kanals führte mich mein Weg vorbei.

Gestartet war ich gegen 18 Uhr, da war es die ersten 500 Höhenmeter noch thermisch. Mit zunehmender Flugdauer konnte ich dann auch etwas tiefer fliegen, die Thermik baute sich mehr und mehr ab.


Die kleine St.-Andreas-Kirche in Hullern gefällt mir. Irgendwann werde ich sie mir auch mal von innen ansehen. Oder ist es auch eine dieser Kirchen, die rund um die Uhr abgeschlossen sind?


Schön sah das Zeltlager aus, das ich überflog. Wo genau es war, kann ich allerdings nicht mehr sagen. Ich bin mal belehrt worden, dass man ab einer gewissen Größe solche Teile nicht mehr Zelte, sondern Jurten nennt.


Oben links im Bild ist Burg Vischering zu sehen, der Hauptteil des Bildes wird aber gefüllt vom Antoniushaus und dem St.-Antonius-Gymnasium im nordwestlichen Lüdinghausen.


Und auch Burg Kakesbeck überflog ich. An ein Landen wollte ich noch lange nicht denken. Es war wunderbar ruhig in der Luft und die Sicht war einmalig gut. Mark hatte es mir vorher schon gesagt, man könnte bis zum Teutoburger Wald schauen.


Herrlich, endlich wieder fliegen zu können. An dem Tag war ich mit dem kleinen 125ccm-Motorrad zum Platz gefahren und Astrid hatte die Zeit für Anfahrversuche genutzt, sie macht demnächst die B196er Führerscheinerweiterung und wird dann sicher auch größere Touren machen wollen.


Auch bei Senden führt die Stever unter dem Dortmund-Ems-Kanal durch.


An der St.-Jakobus-Kirche der ehemaligen Kartäuse im Dülmener Ortsteil Karthaus flog ich vorbei...


...und photographierte das Anna-Katharinen-Stift und die Werkstätten für Menschen mit Behinderung, beides nur wenige hundert Meter von der Kirche entfernt.


Astrid fährt sehr sicher auf dem neuen Motorrad und hat Freude an dem Teil - so soll es sein!