Am 26. Juni 2026 holte ich mir wieder eine PPR für die Landung auf dem
Flugplatz EDLB nach Betriebsschluss.
Zur Zeit der Schließung des Platzes flog ich am Kohlekraftwerk
Datteln vorbei. Je später am Abend man startet, desto ruhiger ist es in
der Luft häufig - nicht immer, aber sehr oft. Der aufsteigende Dampf des
Kühlturms zeigt, wie ruhig es in der Luft war.
Auch die Brückenbaustelle bei Schloss Bladenhorst
über den Dortmund-Herne-Kanal hatte
ich bei meinem letzten Flug abgelichtet, damals ging die alte Brücke noch über den Fluss.
Inzwischen ist sie schon verschoben.
Die Ausfahrt 25 „Castrop-Rauxel Bladenhorst“ der Autobahn 42,
also der Ort, wo der Westring unter der Autobahn durchführt, sah aus
der Luft sehr interessant aus.
Es dauert mit dem Flugzeug gar nicht so lang und schon ist man über
Bochum, hier über der Gegend, in der wir wohnen. Ich genieße es immer
wieder, den eigenen Wohnort zu überfliegen und abzulichten.
Weiter ging mein Flug in südliche Richtung und ich kam an einen weiteren
Brückenneubau, die Bochumer Brücke des Lohring über die Bahnlinien.
Mein Weg führte mich vorbei an der Bochumer
Fiege-Brauerei. Das Fiege-Bier ist rund um Bochum bekannt und
beliebt. Ich mag Bayerisch-Helle lieber, habe mir auf mancher
längeren Wanderung aber immer gerne an einer Bude oder Tankstelle
ein „Fiege Gründer“ geholt.
Mein Weg zur Arbeit von Bochum nach Dortmund mit dem Fahrrad führt mich
jeden Tag am Neubaugebiet am Bochumer Hauptfriedhof vorbei. Die
Baufortschritte sind enorm, hier mal ein Photo davon.
Die Kreuzung der Wittener Straße, an der der Lohring (unten im Bild) zum
Steinring wird, fand ich photographierenswert.
Auch der Ort, wo die Universitätsstraße über
die A448, den ehemaligen
Sheffieldring mit dem neuen Studentenwohnhaus rechts im Bild
führt, gefiel mir
sehr gut. Den Begriff „Studierendenwohnhaus“ verwende ich
bewusst nicht,
weil ein „Studierender“ nur ein solcher in dem Moment ist,
in dem er studiert. Legt er sich aber schlafen, dann spätestens
ist er ein Konfliktfall, weil die Nebenläufigkeit eines substantivierten
Partizips hier einen logischen Kurzschluss mit der Tätigkeit des
Schlafens schafft.
Das Bochum-Stiepeler Zisterzienserkloster war das Ziel dieses Fluges,
von hier trat ich den Rückflug an.
Die Bochumer Ruhr-Universität ist im Moment eine große
Baustelle. Naja,
sie ist inzwischen auch in die Jahre gekommen.
Mein Rückflug führte mich nochmal am Bochumer Fernmeldeturm vorbei...
...und natürlich dann auch an unserer Wohngegend. Auf dem
Rückflug flog ich etwas tiefer,
wobei ich die vorgeschriebene Mindesthöhe über bewohntem Gebiet
strikt einhielt.
An der Ortsgrenze der beiden Bochumer Stadtteile Bergen
und Grumme,
kurz vor dem Bochumer Wärmekraftwerk, wird eine neue
Brücke über die A43 gebaut, sie ist nun fast fertig.
Die Dachbegrünung des Gebäudes des
Sanitärunternehmens Hasenkamp GmbH am Kreisverkehr der
Steiger-Stein-Straße und
Dietrich-Benking-Straße sieht aus der Luft großartig aus.
Das scheinen
Sitzbänke auf dem Dach zu sein.
Natürlich flog ich auch noch am Neubau des Heinrich-von-Kleist-Gymnasiums
vorbei.
Es ist immer wieder sehr beruhigend, den Rhein-Herne-Kanal in
nördlicher Richtung zu überfliegen. Ab hier finden sich wieder
ausreichend viele Notlandeplätze. Zwar fliegt die Uli Rebell
total zuverlässig und gut, Notlandungen hatte ich aber mit
früheren Luftgeräten mehrere.
Nach anderthalb Stunden landete ich wieder auf dem Flugfeld des Platzes EDLB
Borkenberge. Ein wunderbarer Flug war es.